RZ (22.01.25): Trainerteam Floris/Binot verlängert
Chefcoach und sein Assistent bleiben über den Sommer hinaus ein weiteres Jahr beim TuS
Asbach. Beim Fußball-Bezirksligisten TuS Asbach ist frühzeitig Konstanz auf den Positionen des Trainerteams sichergestellt. Der amtierende Cheftrainer und sein Assistent haben ihre Verträge über den Sommer hinaus verlängert.
Das ist keine Überraschung: Der Fußball-Bezirksligist TuS Asbach hat den Vertrag mit seinem Trainer Simone Floris und dem Co-Trainer Michael Binot um ein weiteres Jahr verlängert. „Mit diesem Trainerteam ging es zuletzt nur aufwärts bei uns“, betont Abteilungsleiter Waldemar Komor, warum man sich schnell über eine weitere Zusammenarbeit einigte. „Beide Seiten blicken stolz auf das Erreichte und freuen sich auf ein weiteres Jahr voller Herausforderungen und Chancen“, heißt es in der Pressemitteilung des TuS.
Floris heuerte vor zweieinhalb Jahren beim damaligen A-Kreisligisten in Asbach an, nachdem der bisherige Coach „drei Tage vor Trainingsbeginn“, so Komor, sein Amt niedergelegt hatte. „Die Gemengelage war nicht optimal“, schildert Komor, „wir haben gerade mal elf Spieler zusammenbekommen und mussten befürchten, nach unten zu rutschen.“ Floris habe damals „die widrigen Umstände angenommen und mit seiner positiven Art den Trend umgedreht“. Am Ende feierte der TuS Asbach nach 13 Jahren Abwesenheit die Rückkehr in die Bezirksliga und schaffte dort auf Anhieb den Klassenverbleib. Zur Halbzeit seiner zweiten Saison weist der TuS fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge auf. „Wir stehen gut da“, freut sich Komor, „aber wir bleiben demütig. Die Bezirksliga bleibt für uns eine Herausforderung.“
Die der TuS Asbach mit seinen eigenen Mitteln angeht.
Das Schlüsselwort heißt „Identifikation“. Komor beschreibt: „Wir sind kein Verein, der mit Geldscheinen wedeln kann. Unsere Spieler kommen fast alle aus unserer eigenen Jugend. Womit wir punkten, ist der Zusammenhalt auf und neben dem Platz.“ Der frühere TuS-Torwart, der in den Bezirksligajahren von 2005 bis 2010 zwischen den Pfosten des Asbacher Tores stand und in der abgelaufenen Hinrunde mehrfach als zweiter Torhüter aushalf, ist selbst das beste Beispiel. „Eigentlich habe ich vor sechs Jahren aufgehört“, verrät er, „aber mit 38 bin ich noch nicht so alt. Ich war mein Leben lang Torwart, und ich tue der Mannschaft zumindest nicht weh, wenn ich mitspiele.“
Für die Rückrunde dürfen die Asbacher darauf hoffen, dass ihr eigentlicher zweiter Torwart Niklas Klein nach seinem Auslandsaufenthalt wieder zur Verfügung steht. Neu beim TuS ist auch Moritz Kuhn, 19-jähriger Mittelfeldspieler, der vom JSG-Partner aus Buchholz kommt. So soll der Abstieg auch in dieser Saison nicht zum Thema werden: „Wir sind fest davon überzeugt, dass wir ähnlich wie in der Hinrunde abschneiden, wenn wir von schweren Verletzungen verschont bleiben“, sagt Komor. Dafür sollen nicht zuletzt Simone Floris und Michael Binot sorgen. Auch der Sportliche Leiter Andy Buslei hält große Stücke auf das erfolgreiche Trainerteam: „Sie haben die sportliche Entwicklung der Mannschaft vorangetrieben und auch eine starke Identifikation mit dem Verein geschaffen.“
Das kann Trainer Floris nur bestätigen: „Ich fühle mich nicht nur wertgeschätzt, sondern auch gefordert und gefördert. Die Chemie zwischen uns, dem Verein und der Mannschaft passt perfekt.“
Stefan Kieffer (Rhein-Zeitung vom 22.01.2025)
Asbach. Beim Fußball-Bezirksligisten TuS Asbach ist frühzeitig Konstanz auf den Positionen des Trainerteams sichergestellt. Der amtierende Cheftrainer und sein Assistent haben ihre Verträge über den Sommer hinaus verlängert.
Das ist keine Überraschung: Der Fußball-Bezirksligist TuS Asbach hat den Vertrag mit seinem Trainer Simone Floris und dem Co-Trainer Michael Binot um ein weiteres Jahr verlängert. „Mit diesem Trainerteam ging es zuletzt nur aufwärts bei uns“, betont Abteilungsleiter Waldemar Komor, warum man sich schnell über eine weitere Zusammenarbeit einigte. „Beide Seiten blicken stolz auf das Erreichte und freuen sich auf ein weiteres Jahr voller Herausforderungen und Chancen“, heißt es in der Pressemitteilung des TuS.
Floris heuerte vor zweieinhalb Jahren beim damaligen A-Kreisligisten in Asbach an, nachdem der bisherige Coach „drei Tage vor Trainingsbeginn“, so Komor, sein Amt niedergelegt hatte. „Die Gemengelage war nicht optimal“, schildert Komor, „wir haben gerade mal elf Spieler zusammenbekommen und mussten befürchten, nach unten zu rutschen.“ Floris habe damals „die widrigen Umstände angenommen und mit seiner positiven Art den Trend umgedreht“. Am Ende feierte der TuS Asbach nach 13 Jahren Abwesenheit die Rückkehr in die Bezirksliga und schaffte dort auf Anhieb den Klassenverbleib. Zur Halbzeit seiner zweiten Saison weist der TuS fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge auf. „Wir stehen gut da“, freut sich Komor, „aber wir bleiben demütig. Die Bezirksliga bleibt für uns eine Herausforderung.“
Die der TuS Asbach mit seinen eigenen Mitteln angeht.
Das Schlüsselwort heißt „Identifikation“. Komor beschreibt: „Wir sind kein Verein, der mit Geldscheinen wedeln kann. Unsere Spieler kommen fast alle aus unserer eigenen Jugend. Womit wir punkten, ist der Zusammenhalt auf und neben dem Platz.“ Der frühere TuS-Torwart, der in den Bezirksligajahren von 2005 bis 2010 zwischen den Pfosten des Asbacher Tores stand und in der abgelaufenen Hinrunde mehrfach als zweiter Torhüter aushalf, ist selbst das beste Beispiel. „Eigentlich habe ich vor sechs Jahren aufgehört“, verrät er, „aber mit 38 bin ich noch nicht so alt. Ich war mein Leben lang Torwart, und ich tue der Mannschaft zumindest nicht weh, wenn ich mitspiele.“
Für die Rückrunde dürfen die Asbacher darauf hoffen, dass ihr eigentlicher zweiter Torwart Niklas Klein nach seinem Auslandsaufenthalt wieder zur Verfügung steht. Neu beim TuS ist auch Moritz Kuhn, 19-jähriger Mittelfeldspieler, der vom JSG-Partner aus Buchholz kommt. So soll der Abstieg auch in dieser Saison nicht zum Thema werden: „Wir sind fest davon überzeugt, dass wir ähnlich wie in der Hinrunde abschneiden, wenn wir von schweren Verletzungen verschont bleiben“, sagt Komor. Dafür sollen nicht zuletzt Simone Floris und Michael Binot sorgen. Auch der Sportliche Leiter Andy Buslei hält große Stücke auf das erfolgreiche Trainerteam: „Sie haben die sportliche Entwicklung der Mannschaft vorangetrieben und auch eine starke Identifikation mit dem Verein geschaffen.“
Das kann Trainer Floris nur bestätigen: „Ich fühle mich nicht nur wertgeschätzt, sondern auch gefordert und gefördert. Die Chemie zwischen uns, dem Verein und der Mannschaft passt perfekt.“
Stefan Kieffer (Rhein-Zeitung vom 22.01.2025)