Rhein-Zeitung vom 19.09.23: 2 x TuS Asbach
TuS Asbach - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 2:2 (1:0)
Asbach. Fußball in Asbach bedeutet aktuell immer Spektakel. Fünf Tore fallen bei Spielen der Rot-Weißen im Schnitt in dieser Saison, das ist Ligarekord in der Fußball-Bezirksliga. Zwar unterbot der TuS Asbach beim 2:2 (1:0) gegen die SG Ahrbach/Heilgenroth/Girod diesen Schnitt knapp, aber aufregend war eben auch dieser Auftritt wieder, weil erneut ein Zwei-Tore-Vorsprung nicht für einen Sieg des Aufsteigers reichte. Dementsprechend sauer war der TuS-Coach Simone Floris nach der Partie. „Glückwunsch an den Gegner. Wir haben uns unclever verhalten. Mehr sag' ich heute nicht“.
Dabei war die Zielsetzung klar vorgegeben. „Zurückfinden zu alter Heimstärke“, dies waren die Worte von Floris vor der Partie gewesen. Ausgerechnet jetzt kam in der SG Ahrbach ein Angstgegner in die „KM-Arena“. 0:2, 0:2 und 0:3 lauteten die letzten drei Ergebnisse zu A-Klassenzeiten, wenn die Kombinierten in Asbach zu Besuch weilten. Allerdings stand bereits nach fünf Minuten fest, dass diese Nulltore-Negativserie beendet ist.
Philipp Germscheid heißt das Phänomen in den Reihen der Gastgeber, dass keinen Moment unbeobachtet gelassen werden darf. Eine Unachtsamkeit in der Viererkette der Gäste nutzte der TuS-Torjäger, sprintete in die Schnittstelle, und vollendete zur frühen Asbacher 1:0-Führung.
Doch dies sollte einer der wenigen Höhepunkte in der ersten Hälfte bleiben. Gefahr vor beiden Toren gab es höchsten bei Nachlässigkeiten in einer der beiden Abwehrverbünde. So wie nach gut 20 Minuten, als nach einem Fehler von Fabian Eckloff den einheimischen Zuschauern kurz der Atem stockte. Allerdings bekam Jannik Sturm den Ball nicht unter Kontrolle und verzog knapp. Auf der anderen Seite sorgte Ricardo Pecoraro kurz darauf mit einem Distanzschuss für ein wenig Aufbruchstimmung unter den Zuschauern.
Auch die Pausenansprache in beiden Kabinen schien nicht wirklich für ein Aufwachen bei den Teams zu sorgen. Es blieb eine zerfahrene Partie. Selten schaffte es der Ball über drei Stationen durch die Reihen der Mannschaften. So schien das 2:0 des Aufsteigers von Fabian Eckloff, sein Schuss von der linken Strafraumgrenze landete unter Mithilfe des Pfostens im langen Eck, bereits die Vorentscheidung zu werden (65.).
Doch dann war es plötzlich wieder da, das zweite Gesicht des TuS Asbach. Denn in den letzten 30 Minuten verspielten die Gastgeber erneut einen Zwei-Tore-Vorsprung. Erst war es Sturm, der nach Vorarbeit des eingewechselten Andre Filipe de Sa Alberto den Anschlusstreffer markierte (78.). Und mit der fast letzten Aktion der Partie sorgte Jonathan Quirmbach doch noch für einen glücklichen Teilerfolg der Gäste. Ein Freistoß von Sebastian Görg aus der Mitte der eigenen Hälfte landete auf dem Hinterkopf vom Quirmbach und dann unter Mithilfe von TuS-Keeper Benedikt Buda im Asbacher Tor.
So fand auch Ahrbachs Trainer Rene Reckelkamm klare Worte nach der Partie: „Verdient haben wir uns das eigentlich nicht. Dass es am Ende ein Punkt wurde, haben wir dem Asbacher Torwart zu verdanken. Aber bei aller Kritik für meine Mannschaft muss ich auch deren tolle Moral loben. Das Team hat heute bis zum Schluss an sich geglaubt.“
TuS Asbach: Benedikt Buda – Bruns, Funk (77. Kaltz), Ditscheid (85. Stelzer), Buballa – Manuel Buda, Eckloff (89. Sereda), Hermann, Limbach (71. Amelong) – Pecoraro (57. Kowalski), Germscheid.
SG Ahrbach: Weimer – Christopher Laux, Görg, Quirmbach, Kap – Bischoff, Trumm, Schmidt (57. Korkmaz) – Kuhn (57. De Sa Alberto), Sturm (83. Akgün), Sayan.
Schiedsrichter: Julian Jung (Eichelhardt) - Zuschauer: 120
Tore:1:0 Philipp Germscheid (5.), 2:0 Fabian Eckloff (65.), 2:1 Jannik Sturm (78.), 2:2 Jonathan Quirmbach (90.+6)
Tom Hardt (Rhein-Zeitung vom 19.09.23)
TuS Asbach II - SG Puderbach/Urbach-Dernbach/Daufenbach/Raubach II 1:0 (0:0).
Obwohl die TuS-Reserve in der ersten Hälfte zwei dicke Gelegenheiten hatte, gingen beide Teams torlos in die Pause. In der Kabine forderte TuS-Trainer Sebastiano Ferro seine Spieler auf, an ihre Chance zu glauben. Ferro: „Leider sind wir nach der Führung sehr fahrlässig mit unseren Gelegenheiten umgegangen, sodass es in der Schlussphase noch sehr hektisch wurde. Aber es war ein verdienter Sieg.“
Tor: 1:0 Louis Hoen (57.) - Zuschauer: 50
BV: Gelb-Rot (87.) SG-Trainer, Rot (90.+3) TuS-Spieler
Daniel Korzilius (Rhein-Zeitung vom 19.09.23)
Asbach. Fußball in Asbach bedeutet aktuell immer Spektakel. Fünf Tore fallen bei Spielen der Rot-Weißen im Schnitt in dieser Saison, das ist Ligarekord in der Fußball-Bezirksliga. Zwar unterbot der TuS Asbach beim 2:2 (1:0) gegen die SG Ahrbach/Heilgenroth/Girod diesen Schnitt knapp, aber aufregend war eben auch dieser Auftritt wieder, weil erneut ein Zwei-Tore-Vorsprung nicht für einen Sieg des Aufsteigers reichte. Dementsprechend sauer war der TuS-Coach Simone Floris nach der Partie. „Glückwunsch an den Gegner. Wir haben uns unclever verhalten. Mehr sag' ich heute nicht“.
Dabei war die Zielsetzung klar vorgegeben. „Zurückfinden zu alter Heimstärke“, dies waren die Worte von Floris vor der Partie gewesen. Ausgerechnet jetzt kam in der SG Ahrbach ein Angstgegner in die „KM-Arena“. 0:2, 0:2 und 0:3 lauteten die letzten drei Ergebnisse zu A-Klassenzeiten, wenn die Kombinierten in Asbach zu Besuch weilten. Allerdings stand bereits nach fünf Minuten fest, dass diese Nulltore-Negativserie beendet ist.
Philipp Germscheid heißt das Phänomen in den Reihen der Gastgeber, dass keinen Moment unbeobachtet gelassen werden darf. Eine Unachtsamkeit in der Viererkette der Gäste nutzte der TuS-Torjäger, sprintete in die Schnittstelle, und vollendete zur frühen Asbacher 1:0-Führung.
Doch dies sollte einer der wenigen Höhepunkte in der ersten Hälfte bleiben. Gefahr vor beiden Toren gab es höchsten bei Nachlässigkeiten in einer der beiden Abwehrverbünde. So wie nach gut 20 Minuten, als nach einem Fehler von Fabian Eckloff den einheimischen Zuschauern kurz der Atem stockte. Allerdings bekam Jannik Sturm den Ball nicht unter Kontrolle und verzog knapp. Auf der anderen Seite sorgte Ricardo Pecoraro kurz darauf mit einem Distanzschuss für ein wenig Aufbruchstimmung unter den Zuschauern.
Auch die Pausenansprache in beiden Kabinen schien nicht wirklich für ein Aufwachen bei den Teams zu sorgen. Es blieb eine zerfahrene Partie. Selten schaffte es der Ball über drei Stationen durch die Reihen der Mannschaften. So schien das 2:0 des Aufsteigers von Fabian Eckloff, sein Schuss von der linken Strafraumgrenze landete unter Mithilfe des Pfostens im langen Eck, bereits die Vorentscheidung zu werden (65.).
Doch dann war es plötzlich wieder da, das zweite Gesicht des TuS Asbach. Denn in den letzten 30 Minuten verspielten die Gastgeber erneut einen Zwei-Tore-Vorsprung. Erst war es Sturm, der nach Vorarbeit des eingewechselten Andre Filipe de Sa Alberto den Anschlusstreffer markierte (78.). Und mit der fast letzten Aktion der Partie sorgte Jonathan Quirmbach doch noch für einen glücklichen Teilerfolg der Gäste. Ein Freistoß von Sebastian Görg aus der Mitte der eigenen Hälfte landete auf dem Hinterkopf vom Quirmbach und dann unter Mithilfe von TuS-Keeper Benedikt Buda im Asbacher Tor.
So fand auch Ahrbachs Trainer Rene Reckelkamm klare Worte nach der Partie: „Verdient haben wir uns das eigentlich nicht. Dass es am Ende ein Punkt wurde, haben wir dem Asbacher Torwart zu verdanken. Aber bei aller Kritik für meine Mannschaft muss ich auch deren tolle Moral loben. Das Team hat heute bis zum Schluss an sich geglaubt.“
TuS Asbach: Benedikt Buda – Bruns, Funk (77. Kaltz), Ditscheid (85. Stelzer), Buballa – Manuel Buda, Eckloff (89. Sereda), Hermann, Limbach (71. Amelong) – Pecoraro (57. Kowalski), Germscheid.
SG Ahrbach: Weimer – Christopher Laux, Görg, Quirmbach, Kap – Bischoff, Trumm, Schmidt (57. Korkmaz) – Kuhn (57. De Sa Alberto), Sturm (83. Akgün), Sayan.
Schiedsrichter: Julian Jung (Eichelhardt) - Zuschauer: 120
Tore:1:0 Philipp Germscheid (5.), 2:0 Fabian Eckloff (65.), 2:1 Jannik Sturm (78.), 2:2 Jonathan Quirmbach (90.+6)
Tom Hardt (Rhein-Zeitung vom 19.09.23)
TuS Asbach II - SG Puderbach/Urbach-Dernbach/Daufenbach/Raubach II 1:0 (0:0).
Obwohl die TuS-Reserve in der ersten Hälfte zwei dicke Gelegenheiten hatte, gingen beide Teams torlos in die Pause. In der Kabine forderte TuS-Trainer Sebastiano Ferro seine Spieler auf, an ihre Chance zu glauben. Ferro: „Leider sind wir nach der Führung sehr fahrlässig mit unseren Gelegenheiten umgegangen, sodass es in der Schlussphase noch sehr hektisch wurde. Aber es war ein verdienter Sieg.“
Tor: 1:0 Louis Hoen (57.) - Zuschauer: 50
BV: Gelb-Rot (87.) SG-Trainer, Rot (90.+3) TuS-Spieler
Daniel Korzilius (Rhein-Zeitung vom 19.09.23)